VAA Mitglieder in Betriebsräten:
VAA Mitglieder setzen sich ein und übernehmen in den Betriebsräten der chemischen Industrie Verantwortung. Die Kandidaten des VAA für die Betriebsräte zeichnen sich durch Vertrauenswürdigkeit und persönliche Integrität aus. Durch den Informationsaustausch mit anderen VAA Mandatsträgern, regelmäßige Schulungen und die rechtliche Beratung durch die VAA Juristen sind sie stets bestens informiert. Die Beispiele zeigen: VAA Mitglieder in Betriebsräten bewegen etwas
Wilhelm Dietz ist seit 2007 Betriebsratsmitglied bei der Clariant Verwaltungsgesellschaft mbH in Sulzbach, weil er sich dafür einsetzen möchte, dass die Belange der AT-Kollegen ausreichend Berücksichtigung finden.
Bernd Fiala ist seit 2005 Betriebsratsmitglied bei der Clariant Verwaltungsgesellschaft mbH in Sulzbach, weil er findet, dass sich Beklagen allein nicht ausreicht.
Heinz Henrich ist seit 2001 Betriebsratsmitglied bei der Clariant Verwaltungsgesellschaft mbH in Sulzbach, weil für ihn Mitbestimmung vom mitmachen lebt - auch im AT-Bereich!
Martina Hirschen ist seit 2006 Betriebsratsmitglied bei der Clariant Produkte (Deutschland) GmbH am Standort Rhein-Main, weil sie nicht nur die Interessen der AT-Angestellten, sondern auch die der Frauen vertreten möchte.
Dr. Gerhard Thum ist seit 2004 Betriebsratsmitglied bei der Clariant Produkte (Deutschland) GmbH am Standort Rhein-Main, weil er sich für die Rechte und die Interessen der AT-Mitarbeiter wirksam einsetzen möchte.
Wie ist der VAA in Ihrem Unternehmen vertreten?
Dr. Frédéric Donié - Geschmeidiger Kämpfer
mit Rückgrat
Wenn er etwas anpackt, dann auch richtig. „Bei halben Sachen fühle ich mich unwohl“. Dr. Frédéric Donié, 47, gibt nicht so schnell auf – auch wenn es manchmal weh tut. Sowohl beim Mountain-Biking und Skifahren als auch in seiner Betriebsratstätigkeit gilt für ihn: Nicht gleich einknicken. Seit 2006 engagiert er sich im Betriebsrat der Roche Diagnostics GmbH am Standort Penzberg. Ein harter aber fairer Verhandlungspartner. Sein Ziel: Die Interessen der außertariflichen Angestellten am Standort zu vertreten und einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Mitarbeitergruppen zu finden.
Seit Ende 2007 ist Donié für seine Betriebsratsarbeit freigestellt. Die richtige Entscheidung – davon ist er überzeugt: „Ich kenne keinen anderen Job der so vielfältig, interessant und herausfordernd ist“. Dabei ist ihm wichtig, dass die Betriebsratsmitglieder gegenüber der Geschäftsführung und deren Vertretern als gleichwertige und kompetente Verhandlungspartner auftreten. „Das ist wie beim Fußball: Gegenseitiger Respekt ist nur dann vorhanden, wenn man sich auf gleicher Augenhöhe begegnet.“
Wie er zur Betriebsratsarbeit gekommen ist? Zunächst als Wahlvorstand, „um mal reinschnuppern zu können“. Danach stand sein Entschluss fest: „Ich will frischen Wind reinbringen und mich für den Standort einsetzen.“ Er kandidierte als VAA Mitglied auf der Freien Liste und wurde direkt gewählt. Heute stellt die Freie Liste insgesamt ein Drittel der Betriebsratsmitglieder. Da ist Durchsetzungskraft gefragt. „Gerade als kleine Fraktion müssen wir aufpassen, dass man uns nicht überfährt.“ Doniés Erfolgsgeheimnis: Nicht überreden, sondern mit Argumenten überzeugen: „Sobald Diskussionen eine ideologische Richtung nehmen, kehre ich immer wieder auf den konkreten Fall zurück. Die Argumente müssen dabei so gut sein, dass sie nicht einfach ignoriert werden können.“ Und wenn trotzdem blockiert wird? „Dann gehen wir in die Belegschaft und werden hier aktiv“.




















